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Dienstag, 29. März 2016

Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 7



Inhalt

Verfolgt von den Rufen und den langen Messern seiner Verfolger setzt der Taugenichts einen Weg fort. Er will nun nach Rom reisen und zieht vergnügt mit diesem neuen Ziel durch die Nacht. Als ihm sein Schloßgarten einfällt wird er traurig. Das Spielen der Geige soll sein Fräulein herbei locken, doch niemand kommt. Ihm erscheint nur eine Gestalt, aber seine Angebetete Schöne bleibt fort.

Er erwacht man nächsten Morgen und stellt fest, dass das Zimmer aus welchem er gestern noch Blicke wahrgenommen hat, scheinbar seit langer Zeit ungewohnt war. Er ist sich aber sicher eine weiße Gestalt gesehen zu haben.

Nach einer Zeit geht er mit großer Freude in die große Stadt wo er mit einem Maler ins Gespräch kommt. Dieser nimmt ihn mit ins Atelier und zeichnet dort. Sie sprechen über die großen Künstler und der Taugenichts ärgert sich, als der Maler behauptet dieser verstünde nichts von den großen Malern wie  Leonardo da Vinci und Guido Reni doch der Taugenichts berichtet, dass er sogar mit ihnen gereist sei. 

Der Maler berichtet dann von der Gräfin, die sich in der Stadt befindet kann aber nicht sagen, ob diese in Begleitung des Portier unterwegs ist. Das versetzt den Taugenichts in Aufregung, dieser sieht die schöne gnädige Frau schließlich und schreit und rennt ihr entgegen.

Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 9


Inhalt

Nun zieht es den Taugenichts nach Österreich, hier trifft er zwei Musiker, denen er erklärt er sei Einvernehmer und komme geradewegs aus Rom. Man unterhält sich von Musiker zu Musiker und die Waldhornbläser merken an, dass man mit Blasinstrumenten besser Geld verdienen könne.

Man diskutiert wohin es nun gehen soll, der eine Spieler will nach Prag und meint auf den Einwand, dass man nur Bauern vorspielen könnte, dass man in den Kirchen vorspielen könne. Sie tauschen sich über das Leben auf der Straße aus und der Taugenichts ist erschrocken, als er erkennt, dass es sich um zwei Studenten handelt. Zum Einen hat er Respekt vor den Prager Gelehrten, zum Anderen erschrickt es ihn, dass zwei so gebildete Leute auch so leben wie er.

Sie entscheiden sich nun nach Wien auf zubrechen, wo einer der Bläser einen Vetter hat, welcher auf einem Schloss nahe Wien als Portier arbeitet. Der Taugenichts ist hoch erfreut und freut sich schon auf seine schöne Gräfin.

Man fährt über die Donau wo man schließlich auf dem Schiff mit einem Prediger zusammen isst. Dieser berichtet, dass die Gräfin bald heiraten werde. Der Taugenichts glaubt gemeint zu sein und ärgert sich, als der Prediger den künftigen Bräutigam kritisiert.  Alle essen gemeinsam und es stellt sich heraus, dass eines der Mädchen dort die künftige Kammerzofe sein wird. Man trinkt auf das künftige Brautpaar und singt. 

Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 8


Inhalt

Er geht voller Freude zum Gartenhaus, wo die Schöne gestern noch gesungen hat. Doch in seiner Freude verliert er die Orientierung auf dem fremden Gelände. Statt zu verzweifeln legt er sich schlafen und wird wird schließlich von dem Maler vom Vormittag in Mitten der Blumen liegend geweckt.  Dieser hatte bereits nach ihm gesucht.

Sie gehen zu einer Gesellschaft, wo in einer Laube Männer und Frauen beisammen sitzen, gesungen wird und man italienisch singt. Ein Mann durchbricht das harmonische Bild und macht einem Mädchen eine lautstarke Szene. Diese sucht beim Taugenichts Schutz und wirft sich ihm an den Hals.

Nach dem der größte Streit abgeklungen war erkennt der Erzähler in der Schutzsuchenden die Kammerjungfer vom Schloss. Sie will eine Verabredung mit ihm und seiner Angebeteten klar machen und sie verabreden sich zu einer festen Zeit an einem bestimmten Ort. Er bleibt noch auf der Feier und trinkt mit dem Maler auf sein wohl.

Nach dem sie getrunken haben, er , der Maler und Herr Eckebrecht, Musik gespielt haben und über Damen nachgedacht und geredet haben, kommt das Gespräch auf den Erzähler. Er wird mit einem Landstreicher verglichen. Verärgert will dieser nun gehen und so  setzt er seinen Plan um und macht sich auf den Weg zum Treffen.

Er findet die Schöne in einer Gartenlaube liegend vor. Hier schläft sie. Doch es nähert sich ihr auch eine weiße Gestalt, der Maler, der sich an die Gartenlaube schleicht. Der Taugenichts will diesen verscheuchen und schreit laut auf. Das alarmiert das gesamte Umfeld und alle kommen herbei gerannt. Der Taugenichts flieht und von überall her kommen Leute.

Die Kammerjungfer schimpft mit ihm, doch er lässt sich diesen Vorwurf nicht gefallen, denn schließlich hat sie ihn ja bestellt. Es kommen immer mehr Menschen zur Szenerie hinzu, jagen ihn mit Knüppeln und der Taugenichts geht weiter seine Wege, entschlossen Italien den Rücken zu kehren.

Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 6



Inhalt

Der Taugenichts erwacht im Schloss und erzählt von seinem Traum. An seiner Zimmerwand entdeckt er eine Tapetentür, welche ihm zuvor verborgen geblieben war. Hier verbirgt sich das Zimmer einer Frau. Er geht hinaus und nimmt dabei seine Geige mit, draußen sieht er einen Jüngling umher wandelt in einem Kaputrock. Dieser wirkt sehr melancholisch auf ihn. Außerdem kommt noch ein Mann auf ihn zu.

Der Erzähler lebt hier eine ganze Weile sehr zufrieden mit allem Möglichen was man sich nur wünschzen kann. Ihm wird klar, dass der Portier recht hatte und in Italien für alles sehr gut gesorgt ist,. Er hat ein Himmelbett, alle Menschen sind respektvoll ihm gegenüber und verehren ihn und außerdem hat er immer ausreichend köstliche Nahrung. Doch das Untätigsein tut ihm nicht gut, er wird faul und melancholisch vom Nichtstun.

Die Post bringt ihm eines Tages einen Brief von Aurelie, diese will das er zurück kommt und es sei ihr sehr langweilig. Der Taugenichts ist außer sich vor Freude, doch kurze Zeit später denkt er nach was das alles zu bedeuten haben könnte und denkt an Mordgeschichten. Er hört vor seinem Zimmer Stimmen, dann stellt er fest, dass er eingesperrt wurde. Als er draußen vor seinem Fenster Musik hört begibt er sich aus dem Fenster und klettert, mit Geige und Brief versehen, hinaus.

Vor seinem Fenster steht schon der Jüngling, der ihn stürmisch mit einer Umarmung begrüßt, jedoch befreit der Erzähler sich aus der Umklammerung und will fort. Der Jüngling zeigt ein seltsames Verhalten was der Taugenichts nicht deuten kann, da die Sprachbarriere ein Verständnis verhindert, der Jüngling schreit und sinkt auf die Knie, schließlich verfolgt er den Taugenichts.

Dieser sieht bei seiner Flucht in Richtung Wald wie alle auf dem Schloss nacheinander erwachen und er rennt in die schwarze Nacht davon. 

Inhaltsangabe und Interpretation Kapitel 5

Personen

  • Der Taugenichts
  • Der bucklige Mann


Inhalt

Die Fahrt geht weiter durch Tag und Nacht und über Berg und Tal. Er genießt das Gefühl unterwegs zu sein und unbeschwert zu sein. Unterwegs kreuzt ein Reiter seinen Weg, in ihm erkennt der Taugenichts den buckligen Mann.

Nach einer Weile gelangen sie an ein altes Schloß. Hier bekommt der Taugenichts ein Nachtlager. Er flirtet die Zimmerdame an, diese versteht ihn jedoch nicht und spricht eine andere, ihm unbekannte Sprache.

Er betrachtet sich im Spiegel und sieht, dass er die Kleidung von Leonard trägt. Diese steht ihm gut findet er. Zudem nimmt er wahr, dass er nun einen zarten Bart bekommt.

Im Laufe des Kapitels spricht er von seinem Milchbart.

Montag, 28. März 2016

Maler Leonard




Der eine, Herr Leonhard, war groß, schlank, braun, mit lustigen, feurigen Augen. 

Fräulein im Wirtshaus





Ich sagte ihm, er sollte nur seine Pfennige behalten, ich spielte nur so aus Freude, weil ich wieder bei Menschen wäre. Bald darauf aber kam ein schmuckes Mädchen mit einer großen Stampe Wein zu mir. »Musikanten trinken gern«, sagte sie und lachte mich freundlich an, und ihre perlweißen Zähne schimmerten recht scharmant zwischen den roten Lippen hindurch, so daß ich sie wohl hätte darauf küssen mögen. Sie tunkte ihr Schnäbelchen in den Wein, wobei ihre Augen über das Glas weg auf mich herüberfunkelten, und reichte mir darauf die Stampe hin. Da trank ich das Glas bis auf den Grund aus und spielte dann wieder von frischem, daß sich alles lustig um mich herumdrehte.






Das Mädchen war bei dem ersten Geräusch wie ein Reh davongesprungen und im Dunkel verschwunden


Die Jungfer, die mir vorhin die Rose geschenkt hatte, war jung, schön und reich – ich konnte da mein Glück machen, eh man die Hand umkehrte. Und Hammel und Schweine, Puter und fette Gänse mit Äpfeln gestopft – ja, es war mir nicht anders, als säh ich den Portier auf mich zukommen: Greif zu, Einnehmer, greif zu! jung gefreit hat niemand gereut, wers Glück hat, führt die Braut heim, bleibe im Lande und nähre dich tüchtig. 
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